Bauvorhaben

In der Gemeinde Hürtgenwald

Wohnbauförderung

Aktuelle Pressemitteilungen des Kreises Düren

 

Gebäudemodernisierung: NRW erlässt 20 Prozent des Darlehens

Mit neuen Förderbestimmungen unterstützt das Land NRW die Modernisierung von Eigenheimen oder  Mietwohnungen. Zu den deutlichen Verbesserungen gehört, dass kein Eigenkapital mehr erforderlich ist. Darüber hinaus wird ein Tilgungsnachlass gewährt:  20 Prozent des Gesamtdarlehensbetrages müssen nicht zurückgezahlt werden.  Die fälligen Raten für  Zinsen, Verwaltungskostenbeitrag und Tilgung werden somit nur vom reduzierten Darlehen berechnet. Besonders Haushalte mit kleinem bis mittleren Einkommen – zum Beispiel  junge Familien, Alleinerziehende, Schwerbehinderte -  werden durch die Wohnraumförderung unterstützt. 

Gefördert werden alle Modernisierungsmaßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden. Beispiel dafür sind energetische Modernisierung, Abbau von Barrieren, Anbau einzelner Räume, Verbesserung des Einbruchschutzes, der Einbau von intelligenter Gebäudetechnik (Smart Home) und Instandsetzungen.

Das Darlehen beträgt bis zu 100 Prozent der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten. Maximal werden 100.000 Euro je Wohnung oder Eigenheim gewährt. Die Zinsen werden für 20 oder 25 Jahre festgeschrieben. Zehn Jahre sind zinsfrei, danach werden bis zum Ende der Laufzeit 0,5 Prozent Zinsen erhoben. Die jährliche Tilgung beläuft sich auf zwei Prozent. Kostenlose Sondertilgungen sind möglich. Nach dem Laufzeitende wird das Darlehen marktüblich verzinst.

Weitere Infos gibt es im Kreishaus Düren  im Amt für Recht, Bauordnung und Wohnungswesen  unter der Rufnummer 02421/ 22-27 11 oder im Internet unter www.kreis-dueren.de.

 

Deutliche Aufwertung der Eigenheimförderung

Die Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum für Haushalte innerhalb der Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung (rund 52.000 Euro brutto bei einem Vierpersonenhaushalt mit zwei Kindern) erfährt eine deutliche Aufwertung. Bei der Ermittlung des Fördervolumens wird nun nicht mehr zwischen dem Neubau und dem Erwerb einer Bestandsimmobilie differenziert.

So ergeben sich zum Beispiel für einen Vierpersonenhaushalt mit zwei Kindern Förderdarlehen in Höhe von 90.000 bis 120.000 Euro und ein möglicher Tilgungsnachlass von 7,5 Prozent des Gesamtdarlehens. Das Darlehen wird für die Dauer von 20 Jahren lediglich mit 0,5 Prozent verzinst. Der laufende Verwaltungskostenbeitrag beträgt ebenfalls 0,5 Prozent, der einmalige 0,4 Prozent. Die Tilgung beträgt beim Neubau ein Prozent und beim Erwerb einer Bestandsimmobilie zwei Prozent. 

Über die Einzelheiten bei der Eigenheimförderung und die weiteren Fördermöglichkeiten können sich Interessierte im Kreishaus an die Mitarbeiter des Sachgebiets Wohnungswesen (Telefon 02421/22-2711 und 22-2714) im Amt für Recht, Bauordnung und Wohnungswesen wenden oder im Internet unter www.kreis-dueren.de weitere Informationen erhalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der kostenlosen Aufstellung eines Finanzierungsplanes im Rahmen eines persönlichen und unabhängigen Beratungsgespräches.