
Wanderwege im Gemeindegebiet:
Rundwanderweg 1: Gey - Forsthaus Gey - Geyer Kreuz - Gey Weg und Zeit 8,5 km, 2,25 Stunden Charakteristik: Ein Rundwanderweg für Naturliebhaber. Die Vegetation des Waldes ist teils naturbelassen. Anfangs muß auf Wegführung geachtet werden, da kaum Markierungen zu finden sind. Später entwickelt sich die Wanderung als besonders reizvoll. Feste Schuhe sind ratsam. Anfahrt von Aachen über die B 258 in Richtung Monschau, dann die L 114 in Richtung Lammersdorf. Ab Lammersdorf B 399 bis Gey. Bahnstation in Düren. Der Rundweg vom Hotel des Parkplatzes des Restaurants Jordan bis zur Kreuzung Dürener Straße, links der Markierung bis zur Kreuzung Oberstraße, links Wiesenweg, rechts bis Ortsende. Von hier großartiger Blick über die sanften Höhenzüge. An der Kläranlage und Tennisplatz gerade weiter. An der Gabel geht links ein Pfad ab. Etwas versteckt ist der Weg mit Markierung, dieser folgen. Auf Pfad bis Kreuzung und gerade weiter. An Gabel links auf den Weg (ohne Markierung). An der Kreuzung links und vor dem Forsthaus Gey rechts (ohne Markierung). Zweimal an Gabel rechts, leicht steigend. An Gabel links, verdeckt am Baum befindet sich eine der wenigen Markierungen. An der Gabel links, im Anstieg sollte ein Blick zurück nicht vergessen werden. Die Silhouette der Stadt in unverfälschter Natur. Zweimal an Gabel links ohne Markierung, der Weg ebnet sich, an Gabel gerade nur einige Schritte weiter in einem Birkenbestand das Geyer Kreuz. Eine Idylle in natürlich gewachsenem Gebiet. An Gabel gerade, gerade über die Kreuzung, ohne Markierung abwärts. An Gabel links, ab Teerweg links nach Gey, Oberstraße bis zur Kreuzung und zurück zum Ausgangspunkt. Der Rundwanderweg ist der nachfolgenden Karte zu entnehmen.
Rundwanderweg 2 Mestrenger Mühle - Simonskall - Mestrenger Mühle Weg und Zeit 7,5 km, gut 2 StundenCharakteristik: Eine Wanderung der besonderen Art. Auf den Spuren der Geschichte führt der Wanderweg durch naturbelassene Wälder und Täler mit rauschenden Bächen. Besonders hervorzuheben ist die außerordentlich gute Markierung.
Anfahrt von Aachen B 258 Richtung Monschau, weiter Richtung Lammersdorf L 114. Ab Lammersdorf der B 399 bis Vossenack und dann dem Hinweisschild zur Mestrenger Mühle folgen über die Panoramastraße ins Kalltal. Großer Parkplatz an der Mestrenger Mühle. Der Rundweg, den historischen Wanderweg am Mühlenbach entlang (links fließt die Kall und rechts der Mühlenbach). Links über den Brückensteg, es folgt ein kurzer steiler Anstieg, sehr gut markiert. Im Huschelbachtal, vorbei an einem kleinen Teich zum Schaumeiler. Diesen historischen Anschauungsunterricht sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Man wird ein Stück weit in die Vergangenheit zurückversetzt. Weiter auf dem Weg bleiben, bis man auf ein altes Wasserwerk stößt. Inzwischen vom Efeugeflecht überwuchert, stammt das Gemäuer noch aus dem Jahre 1905. Auf breitem gemütlichem Weg geht es durch einen zauberhaften Mischwald. Birken, Buchen, Lärchen, Ilex und anderes Gehölz säumen den Weg. Man verläßt den historischen Wanderweg (Markierungswechsel) an dem Abzweig rechts Richtung Simonskall. Simonskall, das kleine Dorf mit seinen prächtigen Fachwerkhäusern, alten Gemäuern und der Burganlage gibt Zeugnis von der lebhaften Vergangenheit der Region. Sehenswert insbesondere das „Haus des Gastes“. Simonskall - Mestrenger Mühle Vom Hotel Talschenke links durch den Ort an der Abzweigung wieder auf den historischen Wanderweg. Am Parkplatz Ortsausgang westwärts (Mestrenger Mühle). Hier auch den Markierungswechsel beachten. Auf Teerweg bis zur Schranke und von hier aus schlängelt sich der Weg durch das Kalltal. Der auch weiterhin guten Markierung zurück zum Ausgangspunkt bei der Mestrenger Mühle folgen. Der Rundwanderweg ist der nachfolgenden Karte zu entnehmen.
Rundwanderweg 3
Vossenack - Germeter - Drei-Kaiser-Eichen - Jägerhaus - Todtenbruch - Vossenack Weg und Zeit, 20 km, 5 Stunden Charakteristik: Die Wanderung im Hürtgenwald führt durch dichten Wald mit eingeschnittenen Tälern, Bächen und Sumpfniederungen. Heute ist dieser schönen Gegend glücklicherweise nicht mehr anzusehen, daß sie auch schon einmal Kriegsschauplatz war. Anfahrt A 44 Köln/Richtung Aachen bis Ausfahrt Düren, dann B 56 bis Düren. Weiter auf B 399 Richtung Simmerath. Das Forsthaus liegt an der B 399 bei Vossenack. Mit der Bahn bis IC-Station Düren, von dort kostenloser Transfer zum Hotel „Zum alten Forsthaus“. Parken; großer Gästeparkplatz beim Hotel-Restaurant „Zum alten Forsthaus“. Hürtgenwald 1944 und im Frieden; wer sich für die deutsche Geschichte und speziell für die späten Kriegsgeschehnisse rund um den Hürtgenwald interessiert, der sollte sich vor oder nach der Wanderung die im alten Forsthaus gezeigte Dokumentation ansehen. Öffnungszeiten jeweils 1. und 2. Sonntag im Monat und nach Anmeldung im Hotel. Vossenack - Germeter - Drei-Kaiser-Eichen 3 Stunden. Vom alten Forsthaus mit Wegweiser (Markierung) gerade bis zur Wandertafel. Hier Markierungswechsel beachten des Deutsch-Belgischen Naturparkes. Daran anschließend gerade in den Wald. An Abzweigung auf dem breiten Waldweg bleiben und ohne Markierung rechts abwärts. Am Wegkreuz Abzweigung links mit Markierung auf Betonweg abwärts. Die Talsohle am Weißen Wehebach wird erreicht und bald überquert. Nach ein paar Metern am Wegkreuz mit Markierung und Wegweiser (Talsperre) scharf rechts. Der Weg führt weiter parallel zum Weißen Wehebach und begleitet ihn durch schönen Wald. Kaum auszudenken, daß dieses idyllische Tal während des letzten Krieges eines der am härtesten umkämpften Gebiete in der Schlacht im Hürtgenwald war. Betrachtet man den Baumbestand, so wird man kaum Bäume entdecken, die älter als 45 Jahre sind, eine Folge der Bomben und Granaten, die hier zum Einsatz kamen. Am nächsten Wegkreuz links mit Markierungswechsel schmaler Waldweg aufwärts bis zum Querweg. Hier Wegweiser rechts folgen, leicht abwärts, Achtung nach Bachüberquerung zweigt Markierung links ab. Aufwärts schmaler Pfad, in 440 m Höhe im Querweg rechts. Am nächsten Wegkreuz am Gedenkstein eines Pilgers mit Wegweiser (Drei-Kaiser-Eichen). Hier Markierungswechsel, rechts leicht aufwärts. Nächster Abzweig rechts, dann steinernem Wegweiser folgen. Wegespinne links abwärts, linker Hand Bunker im Wald. Ein Überbleibsel des Westwalls. An der Straße steinernes Denkmal Drei-Kaiser-Eichen. Drei-Kaiser-Eichen - Jägerhaus -Todtenbruch - Vossenack 2 Stunden; auf der Straße 20 m links an Abzweigung rechts mit Waldschneise, das 2. Bächlein überqueren und rechts abwärts bis zur kleinen Brücke. Diese überqueren und Trampelpfad parallel zum Bach, Weg durch Wiese und Heidekraut geht in breiteren Waldweg über. Breiter Querweg mit Markierungswechsel rechts, am Wegkreuz gerade mit Winkel durch parkähnlichen Baumbestand. Der Markierung folgen bis Forsthaus „Jägerhaus“ (aus dem Jahre 1848). Hier Richtung Kalltalsperre, am 2. Abzweig links ohne Markierung auf befestigtem Waldweg auf schönem Weg schnurgerade zum Pilgerkreuz und daran vorbei bis zur Landstraße. Diese überqueren, Ringstraße mit Markierung gerade aus. Nach den beiden Bauernhöfen Abzweigung rechts zum Todtenbruch-Moor. Der makabere Name ist Synonym erbitterter Kampfhandlungen. Der Weg führt auf einem Holzsteg an dieser Niederung vorbei. Am Wohnhaus vorbei, gerade Querweg mit Markierungswechsel links, schöner lauschiger Waldweg. Abzweigung rechts mit Markierungswechsel abwärts. Der Weiße Wehebach wird überquert. Dann rechts beständig aufwärts zur wohlverdienten Einkehr im Hotel-Restaurant „Zum alten Forsthaus. Der Weg ist der nachfolgenden Karte zu entnehmen
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