Aufhebung der Gestaltungssatzungen Montag, 15. März 2021

In der Vergangenheit haben die gemeindlichen Regelungen zur Gestaltung von Bauvorhaben und Errichtung von Einfriedungen im Gemeindegebiet immer wieder zu Konflikten mit den Bauherren geführt. Der größte Streitpunkt war die Höhe der Einfriedung. Manche Konflikte endeten vor dem Verwaltungsgericht.

 

Auch auf der Tagesordnung der politischen Gremien hat dieses Thema bereits mehrmals gestanden. Nunmehr hat der Haupt- und Finanzausschuss auf Empfehlung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Nachhaltigkeit die Aufhebung der Gestaltungssatzungen der einzelnen Ortsteile beschlossen.

 

Die Satzungen zur Aufhebung der „Satzung über besondere Anforderungen an die Gestaltung baulicher Anlagen und Einfriedungen“ in den einzelnen Ortsteilen sind nach öffentlicher Bekanntmachung seit 21.02.2021 rechtskräftig. Dies bedeutet für die Grundstückseigentümer und Bauherren in den Innenbereichen der Ortsteile, dass es keine gemeindlichen Gestaltungsvorschriften mehr zu beachten gibt.

 

Die gestalterischen Vorgaben in den einzelnen Bebauungsplänen bleiben aber weiterhin verbindlich.

 

Damit aber das vorhandene Bild der Bebauung erhalten bleibt, ist vorgesehen, den Bauwilligen entsprechende Hinweise zum Thema Dorfbildprägung (Flachdach, Garagenabstand zur öffentlichen Straße, Höhe der Einfriedung und Ökologie - z. B. Anpflanzung von einheimischen Gehölzen, Schottergärten -) an die Hand zu geben.